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Familien Hunde Schule Katrin Liebig

Hundeführerschein

Der BHV hat einen Hundeführerschein entwickelt, mit dem der Halter dokumentieren kann, dass er seinen Hund im Alltag sicher unter Kontrolle hat und weder andere Menschen noch Hunde gefährdet.

In der Führerscheinprüfung müssen die Hundehalter dies in typischen Alltagssituationen unter Beweis stellen und außerdem Fragen über gesetzliche Regelungen, Lernverhalten und Kommunikation von Hunden, Verhalten des Besitzers in der Öffentlichkeit sowie Gesundheit und Aufzucht von Hunden beantworten.
Der Berufsverband hat den Hundeführerschein in Zusammenarbeit mit führenden deutschen Tier‐Verhaltenstherapeuten entwickelt.

Die Bundestierärztekammer empfiehlt den Tierärztekammern der Bundesländer den BHV‐Hundeführerschein zum Nachweis der Sachkunde.

Auch die Expertenkommission „Der gefährliche Hund“ der tierärztlichen Gesellschaft für Tier‐Verhaltenstherapie empfiehlt den BHV‐Hundeführerschein als Sachkundenachweis.

Der Arbeitskreis „Sachkunde‐Hundehaltung“, in dem u. A. Organisationen wie Bundesverband praktischer Tierärzte (BPT), Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. und Deutscher Jagdschutz‐Verband (DJV) e.V. vertreten sind, stuft den BHV‐Hundeführerschein als empfehlenswert ein.
Die Prüfung für den BHV‐Hundeführerschein mit 6 Mensch/Hund‐Teams kann bis zu 8 Stunden dauern. Im praktischen Teil beobachten die Prüfer Hund und Halter in typischen Alltagssituationen im Café, wenn der Hund unterm Tisch liegt und der Kellner kommt, beim Bummel in der Fußgängerzone und beim Spaziergang ohne Leine im Park.

Der Hund darf seine Umwelt weder gefährden noch belästigen. Im Theorie‐Teil müssen die Hundebesitzer 40 Fragen zu Hundeverhalten und – erziehung beantworten.
Auch die Besitzer schwieriger, unsicherer Hunde können den Führerschein bestehen. Bedingung ist, dass der Hundehalter durch weitsichtiges Handeln das Verhalten seines Hundes sicher kontrolliert.
Ziele der Prüfung Ziel der Prüfung ist es, festzustellen, ob das Halter‐Hund‐Team sich ohne Belästigung und/oder Gefährdung Dritter in der Öffentlichkeit bewegen kann.
Kriterien für diese Bewertung sind die Sachkunde des Halters, sein praktischer
Umgang mit dem Hund sowie der Erziehungsstand des Hundes.

Die Prüfung besteht aus drei Teilbereichen:

- Überprüfung des theoretischen Wissens des Halters
- Überprüfung der Halter‐Hund‐Beziehung
- Überprüfung von Halter und Hund in alltäglichen Situationen

Die Prüfung soll in einer dem Hund unbekannten Umgebung stattfinden.

Es gibt zwei Prüfungsstufen: Stufe 1 findet ausschließlich an der Leine statt.
Stufe 2 beinhaltet zusätzlich Anteile, bei denen der Hund frei läuft.

Jeder kann sich jetzt per E-Mail zum Hundeführerschein anmelden unter kontakt@familien-hunde-schule.de

 

Familien Hunde Schule Katrin Liebig

 

 

 

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